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Es werden Posts vom Juni, 2018 angezeigt.
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Leseprobe aus dem Verseband 'Wolkenkönig'
Vergeßt mich nicht ...!
* Hinaus zum Kriege muß ich ziehen; man sagte mir, zum Heil der Welt. Soll tapfer kämpfen und nie fliehen, selbst wenn allein’ auf mich gestellt. * Ehr’ sei’s, für’s Vaterland zu sterben, in einer Sache, welch’ gerecht. Die Heimat soll niemals verderben; den Uns’ren niemals gehen schlecht . * - Ich bin bereit, dafür zu kämpfen und sei es auch mein eig’ner Tod. Gar nichts soll diesen Willen dämpfen; nicht im Siege – nicht in der Not. * -- Der Tag ist da –mein Herz ist bange; der Abschied von den Lieben schwer. Flehende Bitten : „Bleib’ nicht lange !“ - - Wie Traum dünkt mich dies allzusehr ... * „Wie lang’ auch immer es mag dauern, ihr Lieben seid mein Augenlicht. Komm’ ich nicht mehr, sollt ihr nicht trauern; - ich bitt’ euch nur, vergeßt mich nicht !“ * - - Gefahr, - zum erstenmal im Leben- erleb’ ich Allerorten nun. Nichts will mehr Sicherheit mir geben; - selbst nachts kann nicht in Frieden ruh’n. * `Vergeßt mich nicht, oh ihr Zuhause, in die…
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Wirtschaftskrise

* Die fetten Jahre sind vorüber und wer trägt daran wohl die Schuld ? -Erspartes ist schon längst hinüber; - zu Ende geht auch die Geduld. * „Ihr habt zuviel Erspartes, Leute ! Ihr schwächt dadurch die Konjunktur; - noch niemals wurd’ gespart wie heute. - Dies verhindert den Aufschwung nur ! * Zu viel’ Devis’ die Inder horten; das gute Geld wird nun zu knapp, nachdem’s erst aufstieg allerorten, hängt’s fest jetzt in derWirtschaftstrapp !“ * -So tönt es aus der einen Ecke; -verwundert staunt der einfach’ Mann. Er spart zu seinem eig’nen Zwecke, damit er überleben kann. * Soll kaufen einen neuen Wagen; erstehen eine Waschmaschin’, bevor er füllt den hungrig’ Magen. - Herr Meier sieht d’rin keinen Sinn. * Der Wirtschaftsweise ihm erkläret, daß teu’res Geld die Preise hebt. Der Export sich d’rum nicht vermehret, stattdessen hin zum Minus strebt. * So liegt die Wirtschaft denn im Wehen, weil Meier keine Güter kauft. Ein Ende ist nicht abzusehen, auch wenn er sich die Haare rauft. * Frau Meier stellt die `dumm…
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Wünsche einen Guten Morgen und einen stressfreien Wochenbeginn!

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Wünsche einen schönen Sonntag!
(Auf dem Bild Szene aus meinem 'Entlein Wasserscheu'...)


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Meinen Besuchern einen Guten Morgen und ein schönes Wochenende!


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Ich wünsche einen Guten Morgen!


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Fesseln des Geistes ..?

* Moral, - gerühmt, - oftmals auch verlacht, - ist sie die Richtschnur uns’res Leben’s ? Hat sie uns erst zu Menschen gemacht ? - Doch sucht oft man sie vergebens. * Was ist Moral in uns’ren Breiten ? Welch’ Regeln haben wir erstellt ? - Störungen mögen wir nicht leiden und glauben, so denkt alle Welt. * Doch weit gefehlt ! – Wer wird’s wohl glauben, dass anderswo dies anders ist? Die heilig’ Ruh’ darf man dort rauben, ohn’ dass gut’ Sitten man vergisst. * Mit off’nem Munde laut zu essen, was hierzuland’ undenkbar wär’, gilt dorten kein’swegs als vermessen. - Mit off’nem Mund schmeckt’s umso mehr ! * Betrug und kleine Diebereien gehören gar zum Guten Ton. Es gibt darob kein’ Reibereien: `Beim nächsten Mal krieg’ ich dich schon ..! * Der Schlaf, der Allen uns doch heilig, zählt andernort’s nicht g’rade viel. Man weckt dich auf, zu sein kurzweilig; - sieht’s Leben eher als ein Spiel... * Einstmals es gab auch Kannibalen; ... unmöglich für uns, zu versteh’n. Den Preis des Menschsein’s zu bezahlen …
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Erinnerung
* Gedanken – sie kommen ungerufen und gehen mir nicht aus dem Sinn. Erklimmen innere Treppenstufen; - raunen und wispern vor sich hin... * Sie eilen die Treppen `rauf und `runter; - verweilen kurz an einem Ort. Sie springen und lachen jetzt ganz munter; ...gleich darauf sind sie wieder fort. * Will ich sie fassen, gelingt es mir nicht; - zu schnell entziehen sie sich mir. Nur kurz wollen verweilen sie im Licht; - wie allzu scheues Nachtgetier. * Was soll ich nur tun – was kann ich machen ? Es raubt mir die innere Ruh’. Kann freu’n mich nicht mehr – kann nicht mehr lachen; versteh’ nicht, all’ Dieses, - wozu...? * Fremde Bilder und fremde Gedanken; - soviel kann ich nun schon versteh’n : Es hindern mich meine eig’nen Schranken, die Dinge im Lichte zu seh’n. * Was kann es wohl sein, das ich fürchte so sehr, dass es sich stetig mir entzieht ? Hab’ ich es vergessen ? – Weiß ich’s nicht mehr...? - Sind’s Dinge, die man lieber flieht ? * Will letztendlich ich wirklich es wissen, oder soll’s bleiben, wie es ist ? …
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Die Letzten werden die Ersten sein...


* Die Welt dünkt uns nicht stets gerecht und manchmal wir verzweifeln mögen. Den Anständigen geht’s oft schlecht; scheint,daß die Götter sie betrögen. * Dem Tunichtgut meist all’s gelingt; kennt er doch keine Rücksichtnahme. Das Glück auf seine Seit’ er zwingt, ohn’ dass sein Eifer je erlahme. * Das alte Wort von `Recht und Ehr’ scheint heute nicht mehr viel zu zählen. Den Frommen will’s verdrießen sehr; - muss er sich doch mit Armut quälen. * Was einstmals wurd’ zu Recht geehrt und hoch gehalten als ein’ Tugend. scheint heute auf den Kopf gekehrt. - Ein schlechtes Beispiel für die Jugend... ! * Verlacht wird heut’ der Biedermann; - nur Affenschläue scheint zu herrschen. Man schiebt die Braven hintenan; - wie’s Aschenputtel wohl im Märchen * Vernommen nur die laut’ste Stimm’, all’s Andere bleibt ungehöret. Der Ellbogen besiegt Benimm’; - gewonnen hat, wer And’re störet. * Wozu Anstand und Ehrlichkeit, wenn diese doch kein’ Früchte tragen ? Warum nicht sein zum Trug bereit, - warum …
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Der Wald


* Was wär’ die Erde ohne Wald ? - Fast möchte ich es gar nicht wissen. Sie wär’ entsetzlich kahl und kalt; - d’rum wollte ich den Wald nicht missen * Der Mensch dort seinen Ursprung hat und lebte gut für lange Zeiten, denn in der Wüst’ wird er nicht satt; - kann kein gemütlich’s Heim bereiten. * Im Wald man Schutz und Nahrung fand und hatte keine Langeweile. Kein Grund zur Hektik auch bestand: ... man lebte das Leben mit Weile. * Wald – die Mutter aller Wesen; - ohn’ ihn wir heute nicht bestünden.. Wie die Erde soll genesen; - ohn’ Wald wir keine Lösung finden ! * Der Wald die Erde fruchtbar macht, indem die Bäume Blätter spenden. - Auch wenn ein Baum zu Boden kracht, wird er als Muttererde enden. * Im Wald es voller Leben ist und wenn wir dort spazierengehen, die Alltagssorgen man vergisst. - Das Auge will nicht satt sich sehen. * Den Vögeln hört man gerne zu bei ihren lieblichen Gesängen. Die sogenannte Waldesruh’ wird uns’re Hektik schnell verdrängen! * * Der Wald schützt uns vor starkem Wind, so dass wir angen…
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Der Alte Löwe brüllt nicht mehr
* Einst war er jung und voller Mut und Keiner konnte ihn besiegen. Feinde in Furcht vor seiner Wut; - Jed’s Löwenweibchen wollt’ er kriegen. * Weithin bekannt war seine Kraft und all’zeit er sie konnt’ beweisen. Respekt er damit sich verschafft’; - manches Löwenkind wollt’ verwaisen. * Sein’ Stimme war wie Donnerhall, wann immer er ließ sie ertönen. Gefürchtet bei den Ander’n all’; - denn nichts konnt’ ihn dann noch versöhnen. * Sein Rudel lebt’ in Sicherheit und nichts es zu befürchten hatte. Denn er war allezeit bereit; - Keiner, dem Zutritt er gestatte... * Zu Fressen stets er hatt’ genug; - seine Weibchen gut versorgten ihn. Denn fleißig waren sie und klug; - mit Wonne auch gaben sie sich hin. * So wuchs das Rudel und gedieh; - weithin gab’s keine Konkurrenten. Papa den Kindern viel verzieh, wenn Spiele wollten niemals enden... * Auch alle Menschen hatten Ängst’; stets, wenn seine Stimme ertönte. - Denn bekannt war er ihnen längst als der, welcher dem Blutrausch frönte... * * Getötet ha…