Das Leben der Sterne





*
Das Leben der Sterne - es scheint so verschieden
von unserem hektischen Treiben.
Die Sterne verharren in Ruhe und Frieden
und immerdar wird es so bleiben.
*
Ach, könnten auch wir wie die Sterne sein
und führen ein selbstloses Leben !
Erfreuen die Ander’n mit unserem Schein,
- und Frieden und Glück ihnen geben .
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Und wir, die wir heute so rastlos sind,
wir wären wie neu geboren.
- Ganz wie ein unschuldsvolles Kind;
- der Verdammnis für immer verloren...
*
Doch eingebunden in Zwietracht und Streit,
verharr’n wir in unserem Treiben.
Die Sterne – sie sind so unendlich weit,
... wir müssen hier unten bleiben...
*


(Aus meinem Verse-Band 'Herr der Welt')




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