Teil 6

Leseprobe aus dem

ERWACHSENEN-ROMAN

'DREI KÖNIGE
- BRUDERKRIEGE'


Derweilen saß Elfi in dem ihr noch fremden Gemach und fürchtete sich. Was mochten der König und ihr Gemahl wohl besprechen ? Würde der Herrscher dem Ulf zur Peitsche raten ?
Sie wollte doch keinerlei Anlass dazu geben; sie würde gehorchen, wie sie stets gehorcht hatte, wenn gierige Hände ihren zarten Leib abgetastet und betatscht hatten. – Große, grobe Hände waren es stets gewesen; wie die Hände ihres letzten Besitzers, von welchem der Schmied des Königs sie kürzlich weggeholt hatte.

Den Beischlaf zu vollziehen, war Jenen unmöglich gewesen aufgrund ihres winzigen Körperbaues; so hatte man sie mit anderen Absonderlichkeiten gequält. – Nun war zum ersten mal ein Mensch ihrer Größe aufgetaucht und man hatte sie mit ihm verheiratet. – Würde es mit ihm anders sein ? Auch wenn er nicht mehr jung war und nicht von ansprechendem Äußeren ?
Elfi fand es unmöglich, den ihr Angetrauten einzuschätzen, doch würde sich alles nur zu bald erweisen. So saß sie zwischen Hoffen und Bangen und wartete auf das Eintreffen ihres jetzigen Herrn.

Ulf sah sich alleine und wusste, dass er sein Zusammentreffen mit der Gemahlin nicht allzu lange mehr hinauszögern konnte und durfte. Der König hatte recht; negative Gedanken riefen noch mehr Ängste hervor und damit noch mehr Probleme. Um dennoch ein wenig mehr Zeit zu gewinnen, suchte der kleine Mann nach einer der Zofen, welcher er den Auftrag gab, für sich selbst – sowie anschließend auch für seine Gemahlin – ein heißes Bad zu bereiten.

Der große Zuber wurde gebracht und Ulf nahm, nachdem dieser gefüllt war, darin Platz.
In der angenehmen Wärme des Wassers schwanden langsam die trüben Gedanken und er rief Elfi, welche schüchtern auf der gemeinsamen Bettstatt saß, mit heiserer Stimme zu:
Aah, das tut gut; nach all der Anstrengung des Tanzens und Feierns ! Willst du mir nicht den Rücken abschrubben ?!“
Gehorsam erhob sich Elfi vom Lager und näherte sich dem Zuber.
Du wirst dein schönes, neues Kleid beflecken; zieh’ es aus - es genügt, wenn du nur das Hemd trägst.“
Wiederum gehorchte sie und kam abermals näher. Mit zarten Fingerchen begann sie, Ulfs Rücken zu waschen und Dieser stöhnte vor Vergnügen. Seine kleine Männlichkeit regte sich sichtbarlich und alle Scheu fiel von ihm ab.
Komm“, ächzte er, „komm zu mir in die Wanne.“
Elfi streifte ihr Hemdchen ab und stieg gehorsam zu ihrem Gemahl in den Badezuber. Ihr Blick fiel auf das, was nur allzu offenkundig von ihr selbst verursacht ward und sie errötete.
Dreh’ dich um“, forderte er und begann, auch ihr den Rücken einzuseifen.
Ein nie gekanntes Gefühl durchströmte Elfi, als sie die leichten, zärtlichen Finger auf ihrer Haut verspürte. – Ihre winzigen Brustwärzchen versteiften sich und richteten sich auf. Enger rückte sie zu ihrem Gemahl, der sie schließlich in die Arme nahm und ihre kleinen Brüstchen durch zärtliches Streicheln liebkoste.
Elfi erbebte. Nie hatte sie derartige Gefühle gekannt; wie andersgeartet waren doch die Spiele ihrer früheren Herren gewesen ! Sie schloss die Augen und genoss das süße Feuer, welches in ihrem Inneren brannte.
Die Nacht verlief ähnlich und die beiden zärtlich Verliebten fanden nur wenig Schlaf. Beide konnten nicht genug bekommen von den gegenseitig erwiesenen Zärtlichkeiten.
Der nächste Morgen begrüßte einen übermüdeten, erschöpften, doch glückstrahlenden Ulf.
Der König, der Diesen am heutigen Tage nicht erwartet hatte, drohte ihm, nach einem Blick ins Gesicht, lachend mit dem Zeigefinger.
Dass du es mir nicht gleich übertreibst. Sollte dich vor Anstrengung der Schlag treffen, so lasse ich dich rädern und vierteilen ! Wo bekäme ich wohl einen Ersatz für dich her ?!“

Fortsetzung folgt......



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