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Wer ?

* Wer hat die Welt so falsch gemacht, die Dinge so verdreht ? Des Einen Tag ist’s Ander’n Nacht; Der kommet früh – Jener zu spät. * Wer hat die Güter so verteilt ; die Weichen so gestellt ? - Den Einen Hunger’s Tod ereilt, dem Ander’n öffnet sich die Welt. * Wer hat den Menschen so gebaut ; - voll Trug und Hinterlist?! Daß Einer nicht dem Ander’n traut, weil man die Wahrheit gern vergißt. * - - Du selbst, o Mensch, bist schuld daran; an Unglück, Not und Leid. Bist, wenn man dich nicht bessern kann, verdammt in alle Ewigkeit ! *





Aus dem Verse-Band 'Wolkenkönig' von B. Mich. Grosch


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Verlorenes Land
* Wo ist das Land, in dem ich lebte als Kind ? Wo Menschen nicht nur Schatten sind. - Das Land der Treue und der Tugend, das ich verließ in meiner Jugend.... * Wo ist das Land, in dem ich glücklich war ? - Aller Laster und aller Sorgen bar. Das Land, das nicht kennt die Einsamkeit; - nur Frieden und Geborgenheit... * Wo ist das Land, das so viel mir schenkte ? Mein Leben in die richtigen Pfade lenkte. Das Land, das treulos ich verließ, da die Außenwelt mir Neues verhieß... * Wo ist das Land, das mir all’ dies’ gegeben? Ich möchte zurück, um in ihm zu leben ...!! - - So wand’re rastlos ich umher; - mein Land.. ich finde es nicht mehr ... *





Aus dem Verse-Band 'Wolkenkönig' von B. Mich. Grosch
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Leseprobe aus dem Verseband 'Wolkenkönig'
Vergeßt mich nicht ...!
* Hinaus zum Kriege muß ich ziehen; man sagte mir, zum Heil der Welt. Soll tapfer kämpfen und nie fliehen, selbst wenn allein’ auf mich gestellt. * Ehr’ sei’s, für’s Vaterland zu sterben, in einer Sache, welch’ gerecht. Die Heimat soll niemals verderben; den Uns’ren niemals gehen schlecht . * - Ich bin bereit, dafür zu kämpfen und sei es auch mein eig’ner Tod. Gar nichts soll diesen Willen dämpfen; nicht im Siege – nicht in der Not. * -- Der Tag ist da –mein Herz ist bange; der Abschied von den Lieben schwer. Flehende Bitten : „Bleib’ nicht lange !“ - - Wie Traum dünkt mich dies allzusehr ... * „Wie lang’ auch immer es mag dauern, ihr Lieben seid mein Augenlicht. Komm’ ich nicht mehr, sollt ihr nicht trauern; - ich bitt’ euch nur, vergeßt mich nicht !“ * - - Gefahr, - zum erstenmal im Leben- erleb’ ich Allerorten nun. Nichts will mehr Sicherheit mir geben; - selbst nachts kann nicht in Frieden ruh’n. * `Vergeßt mich nicht, oh ihr Zuhause, in die…
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Wirtschaftskrise

* Die fetten Jahre sind vorüber und wer trägt daran wohl die Schuld ? -Erspartes ist schon längst hinüber; - zu Ende geht auch die Geduld. * „Ihr habt zuviel Erspartes, Leute ! Ihr schwächt dadurch die Konjunktur; - noch niemals wurd’ gespart wie heute. - Dies verhindert den Aufschwung nur ! * Zu viel’ Devis’ die Inder horten; das gute Geld wird nun zu knapp, nachdem’s erst aufstieg allerorten, hängt’s fest jetzt in derWirtschaftstrapp !“ * -So tönt es aus der einen Ecke; -verwundert staunt der einfach’ Mann. Er spart zu seinem eig’nen Zwecke, damit er überleben kann. * Soll kaufen einen neuen Wagen; erstehen eine Waschmaschin’, bevor er füllt den hungrig’ Magen. - Herr Meier sieht d’rin keinen Sinn. * Der Wirtschaftsweise ihm erkläret, daß teu’res Geld die Preise hebt. Der Export sich d’rum nicht vermehret, stattdessen hin zum Minus strebt. * So liegt die Wirtschaft denn im Wehen, weil Meier keine Güter kauft. Ein Ende ist nicht abzusehen, auch wenn er sich die Haare rauft. * Frau Meier stellt die `dumm…
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Wünsche einen Guten Morgen und einen stressfreien Wochenbeginn!

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Wünsche einen schönen Sonntag!
(Auf dem Bild Szene aus meinem 'Entlein Wasserscheu'...)


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Meinen Besuchern einen Guten Morgen und ein schönes Wochenende!